Runkel. Ein schrecklicher Unfall forderte auf dem Betriebsgelände einer Pelzfabrik und Ledergerberei vorerst drei Todesopfer, zwei weitere Personen sind mindestens schwerstverletzt worden ...
Mindestens drei Tote nach Gas-Unfall auf Betriebsgelände einer Runkeler Pelzfabrik
Gegen 16.40 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Runkeler Feuerwehr und die Brandschutzaufsicht alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden Personen entdeckt, die bewusstlos in einer Senke oder Grube lagen. Sofort wurde die Alarmierung erweitert und die Personen geborgen, zudem wurde mit der Reanimation begonnen. Zuerst klappte die Reanimation bei allen fünf Personen, doch drei verstarben anschließend noch an der Unfallstelle. Zwei der Personen konnten wieder reanimiert werden, befanden sich nach Aussage einer der Einsatzkräfte jedoch am Donnerstagabend noch in Lebensgefahr. Nachalarmiert wurden zusätzlich drei Rettungshubschrauber. Erkenntnisse zur genauen Ursache des Ereignisses lagen bis Redaktionsschluss jedoch noch nicht vor. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Niederbrechen, Lindenholzhausen und der Gefahrstoffzug Limburg-Weilburg sowie die Dekontaminationseinheit Limburg-Weilburg, die anschließend mit der Dekontamination der Einsatzkräfte und der Einsatzfahrzeuge begann. „Bis wir den Stoff nicht kennen, können auch die Einsatzwagen nicht genutzt werden“, so die Einsatzkräfte. Alle Personen, die mit den Toten und den Schwerverletzten in Kontakt gekommen waren, wurden einem Arzt vorgeführt. Die Zufahrtsstraßen rund um die Einsatzstelle wurden weiträumig am Ortseingang der Stadt Runkel abgesperrt. Der Unfall geschah zwar auf dem Gelände der Firma, ob es sich aber um einen Arbeitsunfall handelt, konnte am Nachmittag noch nicht geklärt werden. kdh/Fotos: Klaus-Dieter Häring
Bild: Gas-Unfall auf Betriebsgelände einer Runkeler Pelzfabrik. Fotos: Klaus-Dieter Häring
Bild: Gas-Unfall auf Betriebsgelände einer Runkeler Pelzfabrik. Fotos: Klaus-Dieter Häring
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