Deutschland (dpa). Wer aus der eigenen Wohnung vor einem Feuer fliehen muss, kann sich nicht noch mit Stolperfallen und verschlossenen Türen aufhalten ...

Diese drei Hinweise verschaffen im Ernstfall den vielleicht entscheidenden Vorteil:

1. Fluchtwege freihalten – und kennen: Dieser Tipp vom Deutschen Feuerwehrverband klingt simpel, hat es aber in sich. Jeder Wäschekorb, jedes Paar Schuhe, jede Mülltüte im Flur kann auf dem hektischen Weg nach draußen, womöglich bei Dunkelheit, zur gefährlichen Stolperfalle werden. Also: Alle Laufwege zur Wohnungstür freihalten. In Mehrparteienhäusern gilt das auch für das Treppenhaus und die Flure.

Apropos Laufwege: Die Wohnungstür muss nicht immer der einzige Fluchtweg sein. In größeren Wohnungen oder Häusern können andere Wege kürzer und ungefährlicher sein.

2. Endgegner Wohnungstür: Die wird häufig nachts von innen abgeschlossen. Der Tipp der Initiative „Rauchmelder retten Leben“: Den Schlüssel nah an der Tür platzieren. Ein Haken oder ein Magnet in Griffhöhe an der Tür sind hier einfache Lösungen.

3. Die Schlafzimmertür – auf oder zu? Wenn es brennt, bremst jede geschlossene Tür auch die Ausbreitung des tödlichen Brandrauches. Die belgische Initiative „Mach die Tür zu“ rät daher: Die Innentüren im Haus besser schließen. Dadurch bleibt mehr Zeit, sich und die Familie in Sicherheit zu bringen.

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