LIMBURG-WEILBURG. Die positiv verlaufende Nachwuchsarbeit der freiwilligen Feuerwehren im Kreis Limburg-Weilburg ist bei der 53. Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Limburg-Weilburg im Bürgerhaus in Kubach unter Beweis gestellt worden ...
Bei der Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr Limburg-Weilburg im Bürgerhaus in Kubach rückt die geleistete Arbeit in den Fokus
Von Peter Schäfer
Viel Lob und Anerkennung für die Kinder und Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahren gab es nicht nur von den Kreis-Feuerwehrverantwortlichen und den Nachwuchsbetreuern, sondern auch von den Ehrengästen.
In Vertretung des verhinderten Weilburger Bürgermeisters Johannes Hanisch (CDU) und der anwesenden Sprecherin aller Bürgermeister im Kreis, Silvia Scheu-Menzer (SPD) aus Hünfelden, dankte Stadtrat Wolfgang Reiser (FWG) den Mitgliedern der Kreisjugendfeuerwehr für deren Engagement. „Es ist wunderbar, was alles durch eure Gemeinschaft im Hintergrund läuft“, so Reiser.
Arndt Preußer: „Macht mit bei Wettbewerben“
Der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister, der auch Grüße für den etwas später eingetroffenen SPD-Landtagsabgeordneten Tobias Eckert übermittelte, würdigte ebenfalls die ehrenamtlichen Leistungen der jungen Feuerwehrleute. Der Blick in den Saal lasse optimistisch in die Zukunft blicken.
Kreisbrandinspektor Frederik Stahl, der auch Grüße des verhinderten Landrats Michael Köberle (CDU) und des verhinderten Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer (SPD) ausrichtete, würdigte „den Teamgeist, der euch auszeichnet“. Er bedankte sich auch im Namen des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Thomas Schmidt, beim Nachwuchs der Kreisfeuerwehr. Dieser zeichne sich aus durch Kameradschaft, Mitbestimmung und Vielfalt. Jede Menge Komplimente gab es auch von Isabell Neugebauer, Vertreterin des Nassauischen Feuerwehr-Verbandes, und von Tim Weinhold, dem stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrwart. Galina Kroh von der Notfallseelsorge des Kreises dankte den jungen Feuerwehrleuten „für eure Arbeit und euren Einsatz. Und wenn es nötig sein sollte: Wir sind für euch da“.
Für die auf eigenen Wunsch ausgeschiedene Schriftführerin des Kreisjugendfeuerwehrverbands Sophia-Maria Lang aus Kirberg wählten die 96 Delegierten Luzia Lang, ebenfalls aus Kirberg. Mit dem Kirberger Oliver Holzhausen wurde die vakante Stelle des zweiten Fachgebietsleiters Wettbewerbe besetzt. „Macht mit bei Wettbewerben“ – dazu forderte Arndt Preußer, der Fachgebietsleiter für Wettbewerbe, den Feuerwehrnachwuchs auf. Besonders ging er auf die mögliche Auszeichnung „Jugendflamme“ ein.
Erfreut zeigte sich Kreisjugendfeuerwehrwart Holger Jung in seinem Jahresbericht über die leicht gestiegene Mitgliederzahl. Der Rückgang der letzten Jahre habe gestoppt werden können. „Dies ist der Verdienst der sehr guten Jugendarbeit in den einzelnen Jugendfeuerwehren“, so Jung. Zu Beginn des Jahres lag die Zahl der Mitglieder der Kreisjugendfeuerwehr bei 1238: 793 Jungen und 445 Mädchen. Auch im Jahr 2025 gab es eine große Fülle von Aktivitäten im Bereich der Ausbildung und der Geselligkeit. Alle Jahresberichte hatte schon vor mehreren Wochen Tim Ebeling, der Fachgebietsleiter Öffentlichkeitsarbeit, in einer Delegiertenmappe zusammengestellt und den Delegierten vorab zugeschickt.
Eine Überraschung gab es schließlich noch für den Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Thomas Schmidt aus Merenberg. Er ist seit 2002 ehrenamtlich im Vorstand tätig und seit 15 Jahren Vorsitzender und wird sich bei der diesjährigen Kreisfeuerwehr-Delegiertenversammlung aus seinen Ämtern zurückziehen. „Wir wollen es nicht versäumen, uns bei dir für deine wunderbare Unterstützung herzlich zu bedanken und wünschen dir alles Gute“, so Kreisjugendfeuerwehrwart Holger Jung, der dem scheidenden Vorsitzenden als Dankeschön eine Urkunde und eine Glas-Ehrengabe überreichte.
Bild: Holger Jung (links), Corinna Sattler und Sophia-Maria Lang (rechts) danken seitens der Jugendfeuerwehr des Kreises Limburg-Weilburg Thomas Schmidt (Zweiter von links), dem scheidenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes. Fotos: Peter Schäfer
Bild: HTessa Rüttermann (links) und Noah Aldenhoff (rechts) überreichen Paula Seibt aus Villmar ein Präsent. Sie lag mit ihrer Schätzung 24.000 bei der Quizfrage „Wie viele Anrufe wurden in der Zentralen Leitstelle seit 1. Januar dieses Jahres getätigt?" am nächsten. Die genaue Zahl beträgt 24.403. Fotos: Peter Schäfer
Hinweis: Verwendung der Artikel mit freundlicher Genehmigung von mittelhessen.de.