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SUMMARY:Aktion "Kopf frei"
LOCATION:Feuerwehrhaus Selters-Niederselters
DESCRIPTION: Aktion "Kopf frei" - Laufen gegen psychische Belastungen\nTreffen um 18:45
  Uhr am Feuerwehrhaus Niederselters.\nStartschuss um 19:00 Uhr.\nIm Anschlu
 ss gibt es von der FF Niederselters Bratwurst mit Brötchen.\nHintergrundinf
 os\nDie ehrenamtlichen Helfer in Feuerwehren, Rettungsdienstorganisationen 
 und THW erleben in Einsätzen oftmals Dinge in Form von Bildern, Gerüchen un
 d Geräuschen, die auch nach einem Einsatz ihr weiteres Leben belasten. Aus 
 diesem Grund wurde die Aktion "Kopf Frei" von Betroffenen ins Leben gerufen
  – eine Aktion, die darauf aufmerksam macht, welchen Belastungen Einsatzkrä
 fte aller Hilfsorganisationen über das Einsatzgeschehen hinaus gegenüberste
 hen.\nDie Aktion „Kopf Frei“ ist eine Aktion für Einsatzkräfte, die solche 
 Belastungen im Einsatz erlebt haben und einen Weg suchen, das Einsatzgesche
 hen in der Folge zu bearbeiten. Gleichzeitig ist sie auch für alle gedacht,
  die ihre Kameradinnen und Kameraden dabei unterstützen.\nHintergrund der A
 ktion ist der Werdegang eines Feuerwehrmannes, dessen Einstieg in die Freiw
 illige Feuerwehr mit 11 Jahren in der Jugendfeuerwehr begann. Während einer
  fröhlichen WM-Party 2006 sind in der Nähe von Kaiserslautern als besondere
  Attraktion Fallschirmspringer abgesprungen. Unvorhergesehen endete die Fre
 ude abrupt, als ein Fallschirmspringer mit seinem Sprung in einem Baum land
 ete und unter großen Schmerzen mit vielfachen Knochenbrüchen zu Boden stürz
 te.\nIm weiteren Geschehen hatte die Jugendfeuerwehr die mehr oder weniger 
 ehrenvolle Aufgabe, die Hubschrauberlandesicherung zu übernehmen. Mit 11 Ja
 hren vor solch eine Aufgabe gestellt zu werden, nachdem man kurz zuvor die 
 Schreie des Fallschirmspringers gehört hat, ist ein unvergessliches Erlebni
 s.\nMittlerweile hat der damalige Jugendfeuerwehrmann in die Einsatzabteilu
 ng der Freiwilligen Feuerwehr Selters (Taunus) gewechselt. 2016 gab es hier
  einen Wohnhausbrand, bei dem ein Hund ums Leben kam. Parallelen im Einsatz
  können eine traumatisierende Wirkung hervorrufen, wie auch in dieser Situa
 tion, denn kurz zuvor war der eigene Hund dieses Feuerwehrmannes verstorben
 . Als er den Angriffstrupp mit dem toten Hund auf dem Arm sah, kamen eigene
  Erinnerungen hoch, die wiederholte Belastungen darstellten.\nDie Idee zur 
 Aktion „Kopf Frei“ entwickelte sich dann bei einer der traurigsten Nachrich
 ten:\nEhemalige Kameraden der Feuerwehr wurden gerufen, um einen Feuerwehrk
 ameraden nach einem Suizid sprichwörtlich „vom Haken“ zu holen. Dieser Feue
 rwehrkamerad hat nach Ermessen seiner Kameraden keinen anderen Ausweg aus d
 en Einsatz-Belastungen gefunden. Das Leben ist zu wertvoll, um es sich zu n
 ehmen. Viele mögen zwar auf "Hart" machen aber im Innern sind Einsatzkräfte
  auch nur Menschen, die verschiedenste Herausforderungen und Belastungen im
  Einsatzfall erleben.\nNotfallseelsorge- und Kriseninterventionsteams biete
 n Präventions- und Nachsorgehilfen, die von Einsatzkräften kostenfrei angef
 ordert und genutzt werden können. Ein nachfolgendes Unterstützungs-Angebot 
 stellen die Unfallkassen der Länder den freiwilligen Helfern zur Verfügung.
  Es unterliegt einzig und allein den Führungskräften ihre Fürsorgepflicht z
 u wahren sowie den Einsatzkräften, diese Maßnahme einzufordern und die Ange
 bote zur Gesunderhaltung in Anspruch zu nehmen.\nIn der Prävention für Eins
 atzkräfte wird deutlich neben Einsatznachsorgegesprächen auch auf Sport im 
 Bezug auf „Kopf Frei“ hingewiesen. Die Aktion „Kopf Frei“ ist so gedacht, d
 ass Feuerwehrkameraden und Rettungskräfte sich in ihrer Einheit möglichst i
 n einheitlichen Shirts zu einem Lauf treffen und von diesem Lauf ein Video 
 oder Fotobeitrag zu erstellen. Die Laufstrecke sowie das Timing bestimmt di
 e Organisation selbst.\nEs ist gewünscht, diese Beiträge in Facebook zu ver
 öffentlichen und dabei drei weitere Organisationen zu nominieren.\nSo kann 
 sich diese Aktion wie ein Feuer ausbreiten. Hilfsorganisationen werden über
  Facebook und weitere Presse-Medien wie Zeitung oder Radio informiert werde
 n. Gestartet wird am Samstag, dem 15. Juli 2017 an drei Punkten:\n\n - In d
 er Feuerwehr Selters-Niederselters im Landkreis Limburg-Weilburg\n - In der
  Feuerwehr Hamburg-Osdorf\n - Durch das Rote Kreuz (DRK) in Waibstadt (Bade
 n Württemberg)
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p><strong>&nbsp;Aktion "Kopf frei" - Laufen gegen psychische Belastungen</
 strong></p><p>Treffen um 18:45 Uhr am Feuerwehrhaus Niederselters.</p><p>St
 artschuss um 19:00 Uhr.</p><p>Im Anschluss gibt es von der FF Niederselters
  Bratwurst mit Brötchen.</p><p><strong>Hintergrundinfos</strong></p><p>Die 
 ehrenamtlichen Helfer in Feuerwehren, Rettungsdienstorganisationen und THW 
 erleben in Einsätzen oftmals Dinge in Form von Bildern, Gerüchen und Geräus
 chen, die auch nach einem Einsatz ihr weiteres Leben belasten. Aus diesem G
 rund wurde die Aktion "Kopf Frei" von Betroffenen ins Leben gerufen – eine 
 Aktion, die darauf aufmerksam macht, welchen Belastungen Einsatzkräfte alle
 r Hilfsorganisationen über das Einsatzgeschehen hinaus gegenüberstehen.</p>
 <p>Die Aktion „Kopf Frei“ ist eine Aktion für Einsatzkräfte, die solche Bel
 astungen im Einsatz erlebt haben und einen Weg suchen, das Einsatzgeschehen
  in der Folge zu bearbeiten. Gleichzeitig ist sie auch für alle gedacht, di
 e ihre Kameradinnen und Kameraden dabei unterstützen.</p><p>Hintergrund der
  Aktion ist der Werdegang eines Feuerwehrmannes, dessen Einstieg in die Fre
 iwillige Feuerwehr mit 11 Jahren in der Jugendfeuerwehr begann. Während ein
 er fröhlichen WM-Party 2006 sind in der Nähe von Kaiserslautern als besonde
 re Attraktion Fallschirmspringer abgesprungen. Unvorhergesehen endete die F
 reude abrupt, als ein Fallschirmspringer mit seinem Sprung in einem Baum la
 ndete und unter großen Schmerzen mit vielfachen Knochenbrüchen zu Boden stü
 rzte.</p><p>Im weiteren Geschehen hatte die Jugendfeuerwehr die mehr oder w
 eniger ehrenvolle Aufgabe, die Hubschrauberlandesicherung zu übernehmen. Mi
 t 11 Jahren vor solch eine Aufgabe gestellt zu werden, nachdem man kurz zuv
 or die Schreie des Fallschirmspringers gehört hat, ist ein unvergessliches 
 Erlebnis.</p><p>Mittlerweile hat der damalige Jugendfeuerwehrmann in die Ei
 nsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Selters (Taunus) gewechselt. 2016
  gab es hier einen Wohnhausbrand, bei dem ein Hund ums Leben kam. Parallele
 n im Einsatz können eine traumatisierende Wirkung hervorrufen, wie auch in 
 dieser Situation, denn kurz zuvor war der eigene Hund dieses Feuerwehrmanne
 s verstorben. Als er den Angriffstrupp mit dem toten Hund auf dem Arm sah, 
 kamen eigene Erinnerungen hoch, die wiederholte Belastungen darstellten.</p
 ><p><strong>Die Idee zur Aktion „Kopf Frei“ entwickelte sich dann bei einer
  der traurigsten Nachrichten:</strong></p><p>Ehemalige Kameraden der Feuerw
 ehr wurden gerufen, um einen Feuerwehrkameraden nach einem Suizid sprichwör
 tlich „vom Haken“ zu holen. Dieser Feuerwehrkamerad hat nach Ermessen seine
 r Kameraden keinen anderen Ausweg aus den Einsatz-Belastungen gefunden. Das
  Leben ist zu wertvoll, um es sich zu nehmen. Viele mögen zwar auf "Hart" m
 achen aber im Innern sind Einsatzkräfte auch nur Menschen, die verschiedens
 te Herausforderungen und Belastungen im Einsatzfall erleben.</p><p>Notfalls
 eelsorge- und Kriseninterventionsteams bieten Präventions- und Nachsorgehil
 fen, die von Einsatzkräften kostenfrei angefordert und genutzt werden könne
 n. Ein nachfolgendes Unterstützungs-Angebot stellen die Unfallkassen der Lä
 nder den freiwilligen Helfern zur Verfügung. Es unterliegt einzig und allei
 n den Führungskräften ihre Fürsorgepflicht zu wahren sowie den Einsatzkräft
 en, diese Maßnahme einzufordern und die Angebote zur Gesunderhaltung in Ans
 pruch zu nehmen.</p><p>In der Prävention für Einsatzkräfte wird deutlich ne
 ben Einsatznachsorgegesprächen auch auf Sport im Bezug auf „Kopf Frei“ hing
 ewiesen. Die Aktion „Kopf Frei“ ist so gedacht, dass Feuerwehrkameraden und
  Rettungskräfte sich in ihrer Einheit möglichst in einheitlichen Shirts zu 
 einem Lauf treffen und von diesem Lauf ein Video oder Fotobeitrag zu erstel
 len. Die Laufstrecke sowie das Timing bestimmt die Organisation selbst.</p>
 <p><strong>Es ist gewünscht, diese Beiträge in Facebook zu veröffentlichen 
 und dabei drei weitere Organisationen zu nominieren.</strong></p><p>So kann
  sich diese Aktion wie ein Feuer ausbreiten. Hilfsorganisationen werden übe
 r Facebook und weitere Presse-Medien wie Zeitung oder Radio informiert werd
 en. Gestartet wird am Samstag, dem 15. Juli 2017 an drei Punkten:</p><ul><l
 i>In der Feuerwehr Selters-Niederselters im Landkreis Limburg-Weilburg</li>
 <li>In der Feuerwehr Hamburg-Osdorf</li><li>Durch das Rote Kreuz (DRK) in W
 aibstadt (Baden Württemberg)</li></ul>
CONTACT:FF Selters-Niederselters
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