Runkel. Bei einem Unfall in einer Gerberei waren am Donnerstag drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden schwer verletzt. Einer der Verletzten ist nun im Krankenhaus gestorben ...
Drei Menschen sind am Donnerstag in Runkel in einer mit gefährlichen Chemikalien gefüllten Grube auf dem Firmengelände einer Lederfabrik und Pelzgerberei ums Leben gekommen, zwei weitere wurden schwer verletzt. Knapp eine Woche später, am 22. April, berichtet die Polizei, dass nun auch einer der beiden Schwerverletzten ebenfalls gestorben ist. Der 35-Jährige starb im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen. Der Unfallhergang ist weiterhin Teil der laufenden Ermittlungen.
Als die Einsatzkräfte am Donnerstag an der Unfallstelle eintrafen, lagen fünf Personen bewusstlos in der Grube. Zunächst konnten alle fünf reanimiert werden, drei starben jedoch noch vor Ort. Zwei der Personen wurden erfolgreich reanimiert und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Beide haben massive körperliche Schäden erlitten, denen nun einer von ihnen erlegen ist. Besonders betroffen seien die Atemwege und die Lungen. Zahlreiche Ärzte haben um die Leben der beiden Angestellten der Lederfabrik gekämpft. Nähere Aussagen darüber, welche chemischen Stoffe, die sich in der Grube angesammelt haben, für diese Verletzungsarten verantwortlich sein könnten, gibt es weiterhin nicht.
Bild: Unfall in Runkel - © Sascha Di tscher/dpa
Hinweis: Verwendung der Artikel mit freundlicher Genehmigung von mittelhessen.de.
