RUNKEL-SCHADECK. Aus bisher noch ungeklärter Ursache ist am gestrigen Sonntagabend gegen 17.30 Uhr ein Mähdrescher eines Schadecker Aussiedlerhofes bei der Getreideernte auf einem Feldstück zwischen Arfurt und Schadeck in Brand geraten ...
Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhindert Schlimmeres / Der materielle Schaden ist erheblich
Von Peter Schäfer
Zufällig beobachtet hatte das von einem sich in der Nähe befindlichen landwirtschaftlichen Anwesen aus ein weiterer Schadecker Landwirt, der selbst Feuerwehrmann der Feuerwehr Runkel+Schadeck ist. Er hatte sofort die Feuerwehr und die Polizei alarmiert.
Innerhalb weniger Minuten waren zahlreiche Feuerwehrleute unter anderem mit zwei großen Feuerwehr-Löschfahrzeugen eingetroffen. Bei der Löschaktion wurde Spezialschaum benutzt. Der materielle Schaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. „Mein Mähdrescher ist jetzt Schrott. Das ist zwar schlimm, aber der ideelle Schaden ist viel höher“, stellte der Landwirt mit Bedauern fest, der mit seinem Mähdrescher am Ernten war.
Stadtbrandinspektor Moritz Dreiling zeigte sich erfreut, dass so schnell Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus Runkel, Schadeck, Dehrn und Ennerich am Einsatzort waren. „Wir können froh sein, dass dabei kein Mensch verletzt wurde oder gar noch etwas Schlimmeres passiert ist“, so der neue Runkeler Stadtbrandinspektor.
Bild: Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus Runkel, Schadeck, Dehrn und Ennerich sind bei einem Mähdrescherbrand in Runkel-Schadeck im Einsatz. Foto: Peter Schäfer
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