LIMBURG. Den 65 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Limburg ist am Wochenende nicht ganz klar gewesen, ob Einsätze oder aber doch der eigene „Tag der offenen Tür“ arbeitsreicher sind ...

Die Brandbekämpfer aus der Domstadt präsentieren sich und ihre Ausrüstung beim „Tag der offenen Tür“

Von Klaus-Dieter Häring

Aber wenn es um den Spaß geht, dann ist Letzterer favorisiert und selbst bei der enormen Arbeitsbelastung war überall Freude in den Gesichtern der Helferinnen und Helfer zu sehen. Alle zwei Jahre wird der „Tag der offenen Tür“ angeboten und erlebte in diesem Jahr einen ganz besonderen Boom.

Vor allem Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Limburg-Weilburg und auch aus den umliegenden Landkreisen schickten zum Teil große Abordnungen in die St.-Foy-Straße, um entweder gemeinsam mit den Einsatzkräften zu feiern oder aber sich ein Bild über den Fahrzeugpark und die maschinelle Ausstattung zu machen. Und der Besuch der benachbarten Wehren gehört für den ehemaligen Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Schmidt, zum Anstand und zum Selbstverständnis. „Die fahren das ganze Jahr zu Einsätzen raus, da ist es selbstverständlich, dass die dann auch besucht werden“, sagte Thomas Schmidt, der als Einsatzkraft der Feuerwehr Merenberg anwesend war.

So waren reichlich Besucherinnen und Besucher da und schon früh wurden die einzelnen Stationen von Menschentrauben belagert. Dazu gehörte natürlich der Fahrzeugpark, der am Rande des Marktparkplatzes aufgebaut worden war. Besonders eindrucksvoll war dabei die neue Drehleiter. Vor allem die Kinder hatten viel Spaß, als sie die Gelegenheit bekamen, sich einmal hinter das Steuer eines der großen Einsatzfahrzeuge zu setzen. Und als so manche Mutter versuchte, dem Nachwuchs Einhalt zu gebieten („Wir dürfen nicht hinter das Steuer“), war das Strahlen in den Gesichtern umso größer, als es dann doch klappte.

Auf dem Gelände gab es aber für die kleinen und auch die großen Gäste noch viel mehr zu entdecken. So zeigte sich etwa die Taucherabteilung in einem großen Wasserbassin, das extra für die vielen Besucherinnen und Besucher aufgebaut worden war. Nachdem diese die Leitern bestiegen hatten, konnten sie die Taucher in dem Bassin dabei beobachten, wie sie unter Nutzung ihrer Tauchausrüstung Gegenstände vom Boden an die Wasseroberfläche brachten.

Zielkegeln mit dem Löschschlauch

Auch der Schulungsraum der Limburger Feuerwehr konnte bei einer Besichtigungstour in Augenschein genommen werden. Viele Familien waren unter den vielen Gästen, was die Brandbekämpfer natürlich vorher schon wussten und dementsprechend viele Angebote für den Nachwuchs vorbereitet hatten. Dabei konnte nicht nur mit Wasser gespritzt werden, sondern es konnten auch mit Feuerwehr-Buggys Runden gedreht werden. Auch das Zielkegeln mit einem Löschschlauch war immer von vielen Mädchen und Jungen belagert.

Für die ganz Kleinen standen zudem auch zwei Mal- und Basteltische zur Verfügung. Von den Kindern bestaunt wurde auch im gleichen Raum die Ausrüstung der Taucher mit Boot und Tauchausrüstung. Während die Mitglieder der Einsatzabteilung sich den ganzen Tag in die Organisation einbrachten, waren es die Mitglieder des Limburger Rauchclubs, die sich in der großen Fahrzeughalle um die Versorgung der Gäste mit kühlen Getränken kümmerten. Zufriedenheit herrschte dann auch bei den beiden Chefs der Limburger Feuerwehr, Stephan Meurer als Wehrführer und dessen Stellvertreter Yannik Silbereisen, die mit sicherem Blick das ganze Spektakel über die Zeit brachten.

Auf dem Limburger Marktplatz können der Fahrzeugpark und die Maschinen der Feuerwehr bestaunt werden. Fotos: Klaus-Dieter HäringBild: Auf dem Limburger Marktplatz können der Fahrzeugpark und die Maschinen der Feuerwehr bestaunt werden. Fotos: Klaus-Dieter Häring

In einem großen Bassin zeigen die Taucher der Limburger Feuerwehr einen Einblick in ihre Arbeit. Fotos: Klaus-Dieter HäringBild: In einem großen Bassin zeigen die Taucher der Limburger Feuerwehr einen Einblick in ihre Arbeit. Fotos: Klaus-Dieter Häring

Zu den beliebtesten Kinderangeboten gehört der Parcours für Feuerwehr-Buggys. Fotos: Klaus-Dieter HäringBild: Zu den beliebtesten Kinderangeboten gehört der Parcours für Feuerwehr-Buggys. Fotos: Klaus-Dieter Häring

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