WEILMÜNSTER-DIETENHAUSEN. Mit einem Wettkampftag „Spiele ohne Grenzen“ würdigte vor Kurzem die Feuerwehr Dietenhausen das 30-jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr und die Gründung der Kinderfeuerwehr vor 15 Jahren ...
Dietenhausen feiert die Jubiläen seiner Jugend- und Kinderfeuerwehr mit „Spiele ohne Grenzen“
Von Margit Bach
Dabei standen natürlich die Kinder im Mittelpunkt und die Erwachsenen kümmerten sich darum, dass alles gut ablief und die Mädchen und Jungs gut versorgt waren. Denn acht Jugendfeuerwehren aus Dietenhausen, Grävenwiesbach, Langenbach, Mönstadt, Waldsolms, Weilmünster und Wolfenhausen sowie zehn Kinderfeuerwehren aus Waldsolms und Weilmünster (je vier Gruppen) und zwei aus Dietenhausen hatten sich angemeldet.
Jugendwartin Melissa Reinhardt und ihre Stellvertreterin Nele Nast sowie Kinderwartin Andrea Rohde und ihre Stellvertreterin Alina Hofmann hatten alle Hände voll zu tun, um zusammen mit den anderen Betreuungskräften der jeweiligen Gruppen die „Spiele ohne Grenzen“ durchzuführen. Zum einen waren die einzelnen Stationen im ganzen Dorf verteilt und somit ein buntes Kindergewusel unterwegs, zum anderen waren die Aufgaben voller Fantasie und Originalität sowie mit viel Spaß vorbereitet worden.
Schneller Kleidungswechsel und Geschicklichkeit
Los ging es am Feuerwehrgerätehaus, hinter dem eine Gruppe an einem Zaun damit beschäftigt war, einen nassen Schwamm von Kind zu Kind weiter zu reichen und am Ende den Schwamm in einem Eimer auszudrücken und das Wasser aufzufangen: jeder Zentimeter Wasser im Eimer ergab einen Punkt. Vor der Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses galt es, mit einem Wasserstrahl einen Kegel umzuspritzen. „Make’n’break“ lautete die nächste Aufgabe, deren Ziel es war, dem Nachwuchs den Umgang mit Feuerwehrgerätschaften näherzubringen: So galt es, mit den Geräten vorgemalte Bilder nachzulegen.
In der Fahrzeughalle war ein Minigolfparcours aufgebaut: Hier galt es, mit sieben Schlägen den Ball ins Loch zu lenken. Weiter ging es mit „PSA auf Zeit anziehen“: PSA ist die persönliche Schutzausrüstung eines jeden Feuerwehrmitglieds, und die Kinderfeuerwehr musste in die „PSA“ der Jugendfeuerwehr auf Schnelligkeit schlüpfen, während die Jugendfeuerwehren sich so schnell, wie möglich die Ausrüstung der Erwachsenen anziehen mussten. Je schneller der Kleidungswechsel geschah, um so mehr Punkte gab es. Die Knotenbox am Spielplatz erforderte Geduld: Hier ging es nicht um Schnelligkeit, sondern um die korrekte Ausführung verschiedener Feuerwehr-Knoten. Lustig gestaltete sich der Eierlauf am Dorfgemeinschaftshaus, als es galt, Geschicklichkeit mit Schnelligkeit zu paaren.
Zum Schluss erwartete die Kinder das „Wasserbomben fangen“: Ebenfalls auf der Wiese am Dorfgemeinschaftshaus versuchten die einzelnen Mannschaften, die kleinen Wasserbomben zu erhaschen. Dabei konnte es kaum vermieden werden, dass so manches Kind nass wurde. „Das macht unserem Nachwuchs aber nichts aus“, sagten Melissa Reinhardt und Andrea Rohde, „schließlich sind unsere Schätzchen nicht aus Zucker.“ Insgesamt nahmen rund 120 Kinder und Betreuungspersonen teil. Alle wurden auch bestens verpflegt. Bei den Kindern gab es keine „Sieger“, sondern da hieß es: „Dabei sein ist alles“, und jede Mannschaft erhielt einen Pokal. Bei den Jugendlichen siegte die Mannschaft Weilmünster I gefolgt von Mönstadt, Grävenwiesbach II, Wolfenhausen und Weilmünster II. Rang 6 erzielte Langenbach und Platz 7 Grävenwiesbach I. Die Gastgeber aus Dietenhausen nahmen außer Konkurrenz teil.
Bild: Wettkampf der Kinder- und Jugendfeuerwehren in Dietenhausen: Am Hinderniszaun gilt es, einen nassen Schwamm weiterzureichen und als letzte Station das Wasser aus dem Schwamm in einem Eimer aufzufangen. Fotos: Margit Bach
Bild: Auch ein interessanter Wettbewerbspunkt: Wer fängt die meisten Wasserbomben? Fotos: Margit Bach
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