Mittelhessen.de Weilburg (dn). Ein neues Auto hat die Weilburger Feuerwehr bekommen. Am Feuerwehrstützpunkt Ahausen übergab Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) die Fahrzeugschlüssel an Jochen Janz, Ortsvorsteher von Drommershausen ...

Neun Personen kann der Mannschaftstransportwagen aufnehmen. Das wurde gleich ausprobiert mit Julian (vorn) von den Feuerwehr-Bambinis. (Foto: Nobbe)
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Neun Personen kann der Mannschaftstransportwagen aufnehmen. Das wurde gleich ausprobiert mit Julian (vorn) von den Feuerwehr-Bambinis. (Foto: Nobbe)

ÜBERGABE Kleinbus für Drommershausen

Es handelt sich um einen Kleinbus vom Typ Volkswagen 5T.

Hintergrund der Aktion ist das Aus für die Einsatzabteilung der Feuerwehr Drommershausen. Sie musste mangels aktiver Einsatzkräfte geschlossen werden. Zurzeit zählt Drommershausen nur noch drei Mitglieder in der Einsatzabteilung. So wird die Freiwillige Feuerwehr Ahausen auch für Einsätze in Drommershausen zuständig sein.

"Obwohl die Personalsituation in der Weilburger Feuerwehr gut ist, muss doch weniger Ehrenamtsbereitschaft festgestellt werden", skizzierte Bürgermeister Schick die Situation. Ein Grund dafür sei, dass immer mehr Menschen nicht am Wohnort arbeiten, sondern tagsüber pendeln.

Älteres Auto abgegeben

Da Neuanschaffungen auf finanzielle Probleme stoßen, hat die Stadt gemeinsam mit ihrem Stadtbrandinspektor Armin Heberling nach einer anderen Möglichkeit gesucht. So wurde ein bundesweit bestehender Tauschring für gebrauchte Spezialfahrzeuge genutzt. Die Stadt gab ein älteres Feuerwehrauto ab und erhielt für den Standort Drommershausen einen Mannschaftstransportwagen. Er wird einerseits Feuerwehrleute zu Einsatzorten bringen, aber vor allen Dingen auch der Jugendfeuerwehr Drommershausen für Fahrten zu Übungstreffen und -freizeiten zur Verfügung stehen.

Dankbar für diese Nachwuchsförderung zeigte sich Ortsvorsteher Jochen Janz und hoffte, dass bald wieder eine eigenständige Drommershäuser Feuerwehr gebildet werden kann.

Bevor die Feuerwehrmänner das neue Fahrzeug mit einer Sitzprobe in Augenschein nahmen, übergab Stadtbrandinspektor Heberling je einen Kohlendioxid-Warner an die Feuerwehren Kirschhofen und Hasselbach. Diese Geräte werden an Brandorten zuerst eingesetzt, um zu prüfen, ob der Einsatz von Atemschutzgeräten erforderlich ist.

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Dokument erstellt am 13.04.2014 um 17:22:08 Uhr
Letzte Änderung am 13.04.2014 um 17:22:55 Uhr

Hinweis: Verwendung der Artikel vom Weilburger- bzw. Nassauer Tageblatt mit freundlicher Genehmigung von Mittelhessen.de.

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