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logo_infoFrustration ruft der Bericht der Zeitung WELT hervor, wonach eine weitere Verschiebung des Digitalfunks wahrscheinlich wird ...




Der Bericht mit dem Titel "Milliarden-Debakel beim Digitalfunk der Polizei" von Martin Lutz am 25. Februar 2010, 09:30 Uhr, enthält u.a. folgende Aussagen:
  • ... Die bundesweite Einführung des Digitalfunks für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste wird sich nach Recherchen von WELT ONLINE um mindestens drei Jahre verzögern und viel teurer werden als geplant. Insgesamt werden die Kosten auf rund zehn Milliarden Euro geschätzt. Der Rechnungshof ist alarmiert ...
  • ... Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte sehen das anders. Mitten im digitalen Zeitalter arbeiten sie immer noch mit einer Steinzeit-Technik. Ihr Analogfunk ist veraltet, störanfällig und nicht abhörsicher. Als „öffentlicher Rundfunk“ wird er deshalb von den Beamten verspottet ...
  • ... Bereits seit 16 Jahren wird geplant. Auf dem Projekt scheint aber kein Segen zu liegen, gerade in jüngster Zeit läuft einiges schief ...
  • ... Die Kosten – anfangs planten der Bund und Länder mit einem hohen einstelligen Milliardenbetrag – laufen völlig aus dem Ruder. Mittlerweile hat sich die Gesamtsumme auf rund zehn Milliarden Euro erhöht. Allein der Bund muss gegenüber früheren Ansätzen bereits eine Kostensteigerung von derzeit gut 40 Prozent auf mindestens 3,6 Milliarden Euro verkraften ...
  • ... Erst sollte der Digitalfunk zur Fußball-WM 2006 starten, dann wurde das Jahr 2010 ins Auge gefasst. Nun peilt der Bund den republikweiten Netzaufbau für 2012 an, aber Bayern als größtes Flächenland hält das für illusorisch. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte WELT ONLINE, dass das Netz erst „Im Jahr 2013 flächendeckend genutzt werden kann“. Und schon das sei „eine Herkulesaufgabe“. Fachleute gehen eher vom Jahr 2014 aus – das wären exakt zwei Jahrzehnte nach dem ersten Beschluss der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern zum Digitalfunk ...
  • ... Das magere Ergebnis: Bundesweit funken momentan lediglich München, Aachen und Stuttgart und sowie die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen digital. Bundesweit sind erst 672 der mindestens 4300 geplanten Antennenstandorte installiert, lediglich 221 hängen am Netz ...

KFV:
Man kann nur hoffen, dass es in Hessen schneller vorangeht bzw. dass einmal konkrete Aussagen zu einigen wichtigen offenen Fragen getroffen werden, wie unter anderem: Wie lange dauert es nun noch wirklich und lohnt es sich noch einmal in alete Technik (Analog) zu investieren, da die meisten Geräte, besonders Meldeempfänger, oft nicht mehr reparabel sind ...

Warten wir hierzu die Aussagen des Hessischen Innenministeriums ab ...

[Hier] auf www.welt.de können Sie den kompletten Artikel einsehen.

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