Villmar. Es hat diesmal nicht sollen sein. 2018 fährt kein heimischer Vertreter zum Landesentscheid des Feuerwehrleistungswettbewerbes ...

Die Werschauer Aktiven konnten den Vermissten retten. Für die Quali für den Landesentscheid hat es trotzdem nicht gereicht. Die Werschauer Aktiven konnten den Vermissten retten. Für die Quali für den Landesentscheid hat es trotzdem nicht gereicht.Bild: Die Werschauer Aktiven konnten den Vermissten retten. Für die Quali für den Landesentscheid hat es trotzdem nicht gereicht.

Landesentscheid

Die Teams aus Grebenhain, Reiskirchen und Ebsdorfergrund haben beim Bezirksentscheid der Feuerwehrleistungsübungen die Qualifikation für den hessischen Landesentscheid geschafft. Merenberg belegte am Samstag in Villmar den undankbaren vierten Platz. Werschau beendete den Wettkampf als Sechster.

Vor allem die Kameraden aus Merenberg boten aber eine bärenstarke Leistung und scheiterten als Vierter nur um 0,18 Punkten am Weiterkommen. „Das sind vielleicht ein bis zwei Fragen, die wir in der Theorie zu viel falsch gehabt haben“, bedauerte einer der Aktiven, Jörg Leichthammer. Da bisher aber Rang fünf beim Bezirksentscheid vorletztes Jahr das beste Merenberger Ergebnis war, war die Mannschaft trotzdem mit ihrer Leistung und einer Punktzahl von 93,39 von 100 zufrieden.

Werschau holte sich unter acht qualifizierten Teams mit 92,02 Punkten Rang sechs. Bei den Kreisleistungswettkämpfen hatten beide heimischen Mannschaften noch volle 100 Punkte geholt. Merenberg unterlag im Stechen Werschau dabei nur wegen eines falsch gebundenen Knotens.

Leichthammer weiß, dass man bei dem Bezirksentscheid nicht so einfach 100 Punkte hole, weil die Fragen schwieriger gestellt würden. Er habe pro Tag zwei Stunden Fragen gepaukt, einmal sogar drei Tage fast am Stück im Urlaub. Ohne Vorbereitung habe man bei diesen Wettkämpfen keine Chance. Einmal die Woche trafen sich die Merenberger im Vorfeld des Wettkampfes auch, um die praktische Übung vorzubereiten. Die klappte Samstag in Villmar bei allen acht Teams toll, so dass die Fragebogen über die Endplatzierungen entscheiden mussten. Die Werschauer hatten sich, aufgrund der Erfolge der letzten Jahre, einen Platz unter den ersten Drei zugetraut. Für den Kreissieger ging aber durch die Niederlage nicht die Welt unter. Denn jetzt haben die Feuerwehrleute, die auch jeden Sonntag für die Wettkämpfe üben mussten, endlich mal wieder mehr Zeit für andere Dinge.

Neuer Versuch

Merenberg und Werschau werden 2019 einen neuen Versuch unternehmen, sich an die hessische Spitze zu kämpfen. Die Teilnehmer hatten Samstag vor der Villmarer Johann-Christian-Senckenbergschule eine Wasserversorgung aufzubauen, durch einen Tunnel zu kriechen und über eine Leiter zu klettern. Am Ende musste das angenommene Feuer gelöscht, eine vermisste Person geborgen werden.

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich war gerne zur Siegerehrung gekommen, weil die Wehren in seinem Regierungsbezirk eine Menge leisteten. Davon habe er sich zum Beispiel vor Ort beim jüngsten Starkregeneinsatz in Laubuseschbach persönlich überzeugt. Auch Erster Kreisbeigeordneter Helmut Jung (SPD) zeigte hohen Respekt vor den Leistungen der Wehren. Die Feuerwehr Villmar sei dafür wieder mal ein hervorragender Gastgeber gewesen. Villmars Bürgermeister Arnold-Richard Lenz (SPD) sagte, dass die Gemeinde die letzten Jahre von ihren hoch- qualifizierten Wehren profitiert habe. Er erinnerte an den schlimmen Hangrutsch in Villmar sowie die heftigen Überschwemmungen in Weyer. „Bei den Wehren herrscht hohe Kameradschaft“, sagte der Bürgermeister: „Es lohnt sich, sich für den Nächsten einzusetzen.“

Die Kinderfeuerwehr Villmar zeigte, was sie schon kann und absolvierte auf dem Schulgelände eine kleine Löschübung. rok

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

 


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