Wiesbaden/Limburg. Im Rahmen der Kampagne „Rettungsgasse“ des Hessischen Innenministeriums hat Innenminister Peter Beuth (CDU) für ein landesweites Pilotprojekt in Wiesbaden fünf CB-Funkgeräte an die Feuerwehren aus Limburg, Bad Hersfeld, Kirchheim, Seligenstadt und Neu-Isenburg übergeben ...

Die Feuerwehren können damit Lkw-Fahrer in acht Sprachen auf Unfälle hinweisen und zur Bildung der Rettungsgasse auffordern. Die Kosten für die Beschaffung der fünf Geräte für den Pilotversuch belaufen sich inklusive Zubehör auf rund 26 000 Euro und werden vom Land Hessen übernommen.

Durch den Wechsel auf die mittlere Fahrspur bei stockendem Verkehr werden häufig die beiden rechten Fahrspuren mit einem Lkw belegt. Die Bildung der notwendigen Durchfahrtsbreite in der Rettungsgasse wird dadurch erschwert.

Über 70 Prozent der Lkw-Fahrer nutzen den CB-Funk als Hauptkommunikationsmittel, um sich mit Kollegen über die Verkehrssituation auszutauschen. Dies tun sie üblicherweise in ihrer jeweiligen Landessprache, auf einem sprachspezifischen Funkkanal. Dabei haben sich bestimmte Kanäle für die einzelnen Landessprachen etabliert, auf denen sich die Fahrer über alle möglichen Informationen rund um den Straßenverkehr austauschen.

Das eingesetzte CB-Funkwarngerät ist in der Lage, gleichzeitig auf acht CB-Funkkanälen einen eingespeicherten Funkspruch jeweils in einer separaten Sprache auszusenden. Dadurch ist es möglich, Lkw-Fahrer in ihrer jeweiligen Landessprache vor den herannahenden Einsatzfahrzeugen zu warnen und zum Bilden einer Rettungsgasse aufzufordern. „Die Funkwarnungen bedeuten einen erheblichen Sicherheitsgewinn für die Einsatzkräfte und alle Verkehrsteilnehmer“, sagte der Innenminister. „Hessens Straßen werden dadurch noch sicherer. Auch schwere Kollisionen mit Einsatzfahrzeugen an einer abgesicherten Unfallstelle, wie zuletzt im August 2015 auf der A 3 bei Obertshausen, sollen damit zukünftig vermieden werden.“

Das Gerät ist in einem tragbaren Koffer verstaut und kann somit ohne Werkstattaufenthalt einfach und problemlos in jedes Einsatzfahrzeug eingebaut werden. Die technische Erweiterung für den Einsatz in Feuerwehrfahrzeugen ist neu und bisher lediglich bei einer Feuerwehr in Oberfranken im Einsatz. Um die Wirkung in Hessen zu erproben, wurden fünf hessische Feuerwehren mit starker Einsatzfrequenz auf Autobahnen für einen Pilotversuch ausgewählt, darunter die Freiwillige Feuerwehr Limburg.

Trotz einer deutlichen Anhebung der Bußgelder für das Nicht-Bilden von Rettungsgassen blockieren immer wieder Auto- und Lkw-Fahrer die lebensrettende Spur für die Einsatzkräfte. Innenminister Peter Beuth appellierte erneut an alle Verkehrsteilnehmer: „Wer keine Rettungsgasse bildet, gefährdet Menschenleben. Es gibt sogar immer wieder Autofahrer, die es fertigbringen, die Gasse für ein schnelleres Vorankommen im Stau zu missbrauchen. Seit September 2017 ist diese Rücksichtslosigkeit jetzt so teuer, dass sich jeder Verkehrsteilnehmer zweimal überlegt, ob ein paar Minuten Zeitersparnis ein Bußgeld von mindestens 200 Euro, Punkte in Flensburg und ein mögliches Fahrverbot wert sind.“red

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

 


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