Bad Camberg-Oberselters. Zwar soll das Oberselterser Bürgerhaus nach den Sommerferien wieder komplett eröffnet werden, allerdings folgen noch weitere Baustellen. Als Nächstes steht die Sanierung des angrenzenden Feuerwehrgerätehauses an. Da es räumlich mit dem Bürgerhaus verbunden ist, entstehen unweigerlich Schnittstellen ...
Noch vorab: Seit Beginn des Monats ist der Pächter im Bürgerhaus "Kurselters" in eine Ersatzwohnung umgezogen, damit die Dachsanierung im Bereich der Technikzentrale und Wohnung (Dacheindeckung, Dämmung, Unterdecke) erfolgen kann. Weitere Sanierungsarbeiten in der Wohnung sind nötig. "Heizung, Sanitär, Elektro und energetische Ertüchtigung", fasst Bauamtsleiterin Bärbel Stillger zusammen. Dies sei unabhängig von der Saalnutzung für eine Bauzeit von sechs Monaten konzipiert.
Pläne, wie der Umbau des Feuerwehrgerätehauses aussehen könnte, gibt es seit 2016. "Das ist die grobe Planung, konkrete Feinabstimmungen erfolgen zurzeit", erklärt Bärbel Stillger. Von der Sanierung betroffen seien die räumlichen Übergänge zum Bürgerhaus, die einer Brandschutzertüchtigung bedürften, aber auch die technische Versorgung (Heizung, Sanitär, Elektro). "Fakt ist außerdem, dass die bestehende bauliche Situation des Feuerwehrgerätehauses Oberselters nicht mehr den baulichen und technischen Anforderungen entspricht", so Stillger.
Beispiele seien die fehlende Schwarz-Weiß-Trennung oder die Stufen im Einsatzbereich, die Raumnöte bei Sozialräumen und Lager. Welches Problem verbirgt sich hinter dem Schlagwort Schwarz-Weiß-Trennung? "Eine Kontaminationsverschleppung nach Einsätzen zwischen Fahrzeughalle und Verwaltungstrakt muss durch Möglichkeiten zum Ablegen kontaminierter Einsatzkleidung vermieden werden. Es sind Wasch- und/oder Duschmöglichkeiten vorzusehen", heißt es in der einschlägigen DIN-Norm. Wie die Feuerwehr Oberselters bestätigt, ist diese Trennung in der momentanen Situation nicht möglich.
Schon vor Beginn der Planungen am Bürgerhaus Oberselters vor zwölf Jahren sei klar gewesen, dass es auch im Bereich der Feuerwehr umfangreiche Baumaßnahmen geben müsse, so die Bauamtsleiterin.
Die Stadt stellte organisatorische Weichen. Der Bebauungsplan, der für die Gesamtmaßnahme an diesem Haus aufgestellt werden musste, wurde schon darauf ausgerichtet. Auch soll es mehr Stellplätze für die Feuerwehr geben.
Haushaltsmittel in Höhe von 1,25 Millionen Euro stehen für das kommende Jahr 2020 bereit. pp
Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
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