Hadamar. Zu ihrem 150. Geburtstag zeigten die Einsatzkräfte der Hadamarer Feuerwehr der Öffentlichkeit, wie sie bei einem Brand vorgehen. Dafür fand eine Großübung aller Ortsteilwehren statt ...

"Wasser marsch", hieß es bei einer gemeinsamen Großübung der Freiwilligen Feuerwehren aus Hadamar - Foto: Heike LachnitBild: "Wasser marsch", hieß es bei einer gemeinsamen Großübung der Freiwilligen Feuerwehren aus Hadamar - Foto: Heike Lachnit

Freiwillige Feuerwehr beweist ihre Souveränität - Wasservorrat im Wagen reicht für 15 Minuten

VON HEIKE LACHNIT

Ein Blitzeinschlag hat das Dach des Stadtmuseums in Brand gesetzt, und das Feuer hat sich über das gesamte Gebäude ausgebreitet. Dies war das Szenario für die gemeinsame Großübung der Feuerwehr Hadamar, welche diese im Rahmen ihres Jubiläums Samstagmorgen auf dem Schlossplatz durchführte. 57 Einsatzkräfte aus allen Ortsteilen nahmen an dieser Übung teil. Auch einige Zuschauer zog es an. Vor allem Kinder hatten Spaß an der Übung. Es hätten noch einige Besucher mehr sein können.

Es war ein beeindruckendes Bild, wie alle Fahrzeuge auf dem Schlossplatz standen und die Einsatzkräfte von oben über die Drehleiter sowie von vorne den "Brand" bekämpften. Neben der Feuerwehr Hadamar kamen die Kameraden aus Niederhadamar, Steinbach, Oberzeuzheim und Niederzeuzheim sowie Oberweyer, um an der Übung mitzuwirken.

Wie viel Wasser gibt es?

Marcus Reich, stellvertretender Stadtbrandinspektor, erklärte, dass bei der Übung aufgrund von Wasserknappheit kein Wasser aus dem Hydranten entnommen wurde. Bei einem realen Brand würde zuerst darüber eine Versorgung aufgebaut werden. Und so erhielten die Zuschauer auch mal einen Eindruck davon, wie lange das Wasser hält, welches die Einsatzfahrzeuge mit an den Einsatzort mitbringen. Nach rund 15 Minuten gab es keinen Tropfen mehr.

Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, an Wasser zu kommen als über die Fahrzeuge und die Hydranten. Die Ortsteilwehr aus Steinbach kümmerte sich darum, eine Versorgung über den Elbbach aufzubauen, welcher hinter dem Schlossplatz entlang fließt. Vier Mann waren nötig, um die Pumpe zum Bach zu tragen und das Wasser aus dem Fluss zu pumpen.

Die Handgriffe saßen und wurden sehr routiniert durchgeführt. Nach rund einer Stunde wurde die Übung für beendet erklärt und es ging ans Aufräumen und zusammenrollen vieler Hundert Meter Schläuche. Stadtbrandinspektor Jürgen Horn war zufrieden mit der Übung, die reibungslos funktioniert hatte.

Vier Einsatzkräfte waren nötig, um die Wasserpumpe hinter das Schloss zum Elbbach zu schleppen - Foto: Heike LachnitBild: Vier Einsatzkräfte waren nötig, um die Wasserpumpe hinter das Schloss zum Elbbach zu schleppen - Foto: Heike Lachnit

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

 


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