Brechen-Niederbrechen. Vielleicht haben sich am Wochenende wieder einige gewundert, was für ein "Betrieb" bei der Feuerwehr zu verzeichnen war ...

Mit Sicherheitsabstand: Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Michael Gläser (links), Dietmar Giesen und Florian Roth bei der Übergabe des Melders.foto: EHRLICHBild: Mit Sicherheitsabstand: Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Michael Gläser (links), Dietmar Giesen und Florian Roth bei der Übergabe des Melders.foto: EHRLICH

Die Erklärung dazu ist einfach: Damit auch alle Feuerwehrleute wissen, wann sie gebraucht werden, wurden sie früher per Sirenenalarmierung zum Einsatz gerufen. Die heutigen Digitalmelder sind inzwischen technisch gesehen wie ein Mobiltelefon, sie enthalten eine SIM-Karte, eine gerätebezogene Programmierung, einen Akku. Und ausgerechnet gerade jetzt brauchten alle Melder ein Software-Update, um im Einsatzfall ihre Alarmdurchsagen ausrichten können.

In Zeiten von Corona wurde diese Herausforderung bei der Feuerwehr in Niederbrechen interessant gelöst: Zur Wahrung der Abstände fuhr ein Feuerwehrkamerad vor, legte seinen unverpackten Melder in die lang ausgestreckt gehaltene Schneeschippe des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Michael Gläser, der dann den Melder mit einem Schwenk zu Dietmar Giesen weiterreichte. Nach einer ersten Desinfektion des Gerätes wurde dieses dann in das sogenannte "Heimzusatzgerät" gesteckt und damit eine Schnittstelle geschaffen zur Software auf dem PC. Innerhalb weniger Sekunden wurde das Software-update aufgespielt, der Melder erneut desinfiziert, in die Schneeschippe gelegt, zum Empfänger geschwenkt. Der nahm freudig sein frisch upgedatetes Gerät in Empfang und sich zugunsten der Kontaktvermeidung fix vom Hof entfernte. og

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

 


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