Berlin. Die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren garantiert, dass der Katastrophenschutz auch in den nächsten Jahrzehnten zuverlässig und kompetent geleistet werden kann ...
Bild: DFV
Denn von den mehr als 20.000 Feuerwehren in Deutschland sind rund 96 Prozent ehrenamtlich besetzt. Sie sind eine feste und unverzichtbare Stütze der Gesellschaft – aber sie brauchen Nachwuchs. Mehr als 110.000 ehrenamtliche Jugendleiterinnen und -leiter sowie Betreuende kümmern sich in der Freiwilligen Feuerwehr, neben ihrem normalen Einsatzdienst, um die Nachwuchsarbeit. Sie bilden die Kinder und Jugendlichen in Feuerwehrtechnik und -taktik aus, sie lehren Menschenrettung, Brandbekämpfung und Vorbeugenden Brandschutz. Aber auch bei den Freiwilligen Feuerwehren machen sich der demografische Wandel und die sich verändernden Lebensverhältnisse bemerkbar. Und das kann verheerende Auswirkungen haben.
„Für uns als Deutsche Jugendfeuerwehr ist deshalb klar: Die Jugendfeuerwehren und Kindergruppen in der Feuerwehr sind unsere Zukunft. Es ist unbezahlbar, wenn die Mädchen und Jungen erkennen, dass sie und ihr Engagement bereits in ihrem jungen Alter die Welt verändern können. Dieses Engagement muss unterstützt und gefördert werden“, so DJF-Bundesjugendleiter Christian Patzelt und Karsten Gäbler, Vorsitzender Fachausschuss Jugendpolitik & Integration, in ihrem Schreiben an Parteivorsitzende und Arbeitsgruppenmitglieder. In einer zusammenfassenden Übersicht ihrer Positionen hat sich die Deutsche Jugendfeuerwehr HIER geäußert, um die Arbeit in und mit den Jugendfeuerwehren und Kindergruppen in der Feuerwehr auch weiterhin zukunftsfähig gestalten zu können.
Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)