BESELICH-OBERTIEFENBACH. Die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahrs zum 50-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg, die im Mai mit einer Floriansmesse im Limburger Dom begonnen hatten, sind am Samstagabend mit einem eindrucksvollen Vortrag der deutschen Nationalhymne im Bürgerhaus von Obertiefenbach beendet worden ...
Mit einem Festkommers hat der Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg sein Jubiläumsjahr beendet
Von Klaus-Dieter Häring
Sie war Bestandteil eines Kommersabends, der zu dem an Höhepunkten reichen Jubiläumsprogramm gehörte und einen würdevollen Abschluss bildete. Die Brandbekämpfer haben es verdient, in solch einem Rahmen noch einmal gewürdigt zu werden.
Allen voran gilt dies für den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Schmidt, der nicht nur den Abend mit der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste beginnen, sondern auf den an diesem Abend auch eine besondere Überraschung wartete. Für seine langjährigen Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde Thomas Schmidt mit der höchsten Auszeichnung geehrt, die der Deutsche Feuerwehr-Verband vergibt. Der Vorsitzenden des Nassauischen Feuerwehrverbandes Peter Hermann überreichte ihm unter dem Jubel der vielen Gäste im Saal das Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold. Hermann band in das Lob auch Ehefrau Beate Schmidt mit ein.
Poseck: „Ohne sie hätten wir keine Sicherheit“
Dies war für diesen Abend aber die einzige Ehrung. Zuvor hatte Thomas Schmidt die vielen Ehrengäste mit dem Hessischen Innenminister Roman Poseck (CDU) an der Spitze begrüßt. Darunter waren auch Landrat Michael Köberle, die Landtagsabgeordneten Christian Wendel, Andreas Hofmeister (alle CDU), Tobias Eckert (SPD) und Marion Schardt-Sauer (FDP), der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer (SPD) und zahlreicher Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises um deren Silvia Scheu-Menzer (parteilos) aus Hünfelden. Von der Feuerwehr waren neben zahlreichen Gemeindebrandinspektoren auch das Präsidiumsmitglied des Landesfeuerwehrverbandes Peter Hermann und Kreisbrandinspektor Frederik Stahl anwesend.
Danach übernahm ein lockerer Yannik Silbereisen das Zepter und führte durch das Programm, das mit zahlreichen Grußworten begann. „Der Kreisverband steht für eine leistungsfähige Feuerwehr mit 102 Feuerwehren und über 3000 Einsatzkräften“, sagte Roman Poseck, der hinzufügte: „Ohne sie hätten wir keine Sicherheit.“ Michael Köberle sprach „von einem Amt, das nichts kostet, aber unbezahlbar ist.“ In Richtung der anwesenden Politiker sprach Silvia Scheu-Menzer die Finanzen an. „Wir würden gerne mehr helfen, doch uns fehlen die Mittel.“
Gleich zwei lockere Talk-Runden wurden von Yannik Silbereisen geführt. Auf der Bühne zu finden waren hier Gerold Bördner als Vorsitzender des Verbandes, als ehemaliger Kreisbrandinspektor Georg Hauch, die ehemalige Kreisjugendfeuerwehrwartin Brigitte Kintscher und der Ehrenvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Franz-Josef Sehr, die alle aus der Vergangenheit plauderten. Kreisbrandinspektor Frederik Stahl, Michael Köberle, Kreisjugendfeuerwehrwart Holger Jung und Thomas Schmidt hingegen beleuchteten die derzeitige Situation im Feuerwehrwesen. Nach diesen lockeren Gesprächsrunden lag es am Blasorchester Laubuseschbach und dem Spielmannszug Wilsenroth unter der Leitung von Kreisstabführer Benedikt Ibel, den Abend mit dem Großen Zapfenstreich und damit mit der Nationalhymne zu beenden.
Bild: Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck beim Festkommers zum 50-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg. Foto: KFV-BR
Bild: Ehrung von Thomas Schmidt beim Festkommers zum 50-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg. Foto: KFV-BR
Bild: Gesprächsrunde mit den ehemaligen Führungskräften beim Festkommers zum 50-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg. Foto: KFV-BR
Bild: Gesprächsrunde mit den aktuellen Führungskräften beim Festkommers zum 50-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg. Foto: KFV-BR
Bild: Großer Zapfenstreich beim Festkommers zum 50-jährigen Bestehen des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg. Foto: KFV-BR
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