LIMBURG-WEILBURG (hs/red). Von einem „unaufgeregten Jahreswechsel“, sprach Kreisbrandinspektor Frederik Stahl gegenüber dieser Redaktion am Donnerstagmorgen ...
Die Einsatzbilanz der Rettungsdienste und Feuerwehren im Landkreis Limburg-Weilburg im Überblick
Auch Landrat Michael Köberle (CDU) und Vize-Landrat Jörg Sauer (SPD) danken der Bevölkerung für „umsichtiges Verhalten in der Silvesternacht“.
Der Jahreswechsel ist für die Freiwilligen Feuerwehren und den Rettungsdienst traditionell eine der arbeitsreichsten Nächte im Jahr. Umso erleichterter zeigten sich Michael Köberle und Jörg Sauer nach der Silvesternacht im Landkreis Limburg-Weilburg. Größere Personen- oder Sachschäden durch Brände seien ausgeblieben.
In der Zentralen Leitstelle waren in der Silvesternacht drei Einsatzbearbeiter im Dienst. Bis zum Schichtwechsel am Neujahrsmorgen hatten sie zahlreiche Anrufe zu bewältigen, insbesondere in der Zeit zwischen Mitternacht und 2 Uhr, als das Notrufaufkommen besonders hoch war. Nicht jeder Anruf machte jedoch einen Einsatz von Rettungsdienst oder Feuerwehr erforderlich. In vielen Fällen konnten Auskünfte erteilt oder Anrufer an zuständige Stellen wie den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung oder die Polizei weitervermittelt werden.
Insgesamt verzeichneten die für den Rettungsdienst und Krankentransport im Landkreis beauftragten Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes Limburg und Oberlahn sowie der Malteser Hilfsdienst in der Silvesternacht 49 Einsätze. „Damit lag die Zahl über dem Vorjahresniveau“, so der Kreis. Bei 19 Einsätzen mussten die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn ausrücken, in neun Fällen wurde zusätzlich ein Notarzt alarmiert, um verletzten oder plötzlich erkrankten Bürgerinnen und Bürgern schnell und kompetent zu helfen.
Keine größeren Schadenslagen
Die Feuerwehren wurden in der Silvesternacht zu acht Einsätzen gerufen. Damit entsprach die Einsatzanzahl exakt der des Vorjahres, wie Kreisbrandinspektor Frederik Stahl bilanzierte. „Größere Schadenslagen blieben aus. Bei den meisten Einsätzen handelte es sich um kleinere Brände, etwa an Müllcontainern, die durch das schnelle Eingreifen der freiwilligen Einsatzkräfte rasch gelöscht werden konnten“, so der Kreisbrandinspektor.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hünfelden, Limburg, Bad Camberg, Weilburg und Selters. Einschließlich der Orts- und Stadtteilwehren waren insgesamt zehn Feuerwehren mit rund 115 Einsatzkräften im Kreisgebiet tätig.
Der für Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst zuständige Dezernent Jörg Sauer würdigte das Engagement aller Beteiligten: Die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Notfallseelsorge sowie von Deutschem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst hätten gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden im Rettungsdienst und in der Zentralen Leitstelle erneut hervorragende Arbeit geleistet.
Auch Landrat Michael Köberle betonte, wie stolz der Landkreis auf die gut aufgestellten und motivierten ehren- und hauptamtlichen Kräfte der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr sei. Erfreulich sei zudem, dass in der Silvesternacht keine gewalttätigen Übergriffe auf Einsatzkräfte dokumentiert worden seien.
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