ELZ. Eine Gasflasche war am Dienstagmittag vermutlich der Grund für einen Großbrand in der Friedrichstraße/Ecke Limburger Straße ...
Bewohner der angrenzenden Häuser gerettet / Gebäude in der Nachbarschaft wird beschädigt.
Von Klaus-Dieter Häring
Gegen 13 Uhr wurde der Alarm für die Einsatzabteilung ausgelöst. Anschließend waren 26 Einsatzkräfte in der Ortsmitte dabei, den Brand zu löschen. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort ankamen, stand die Garage schon in Flammen, die zentral zwischen zwei Wohnhäusern lag.
Zunächst musste die Feuerwehr die beiden Bewohner des Hauses retten. Auch ein Nachbar wurde vom Rettungsdienst betreut. Die Löscharbeiten gestalteten sich in der engen Straße als nicht einfach. Das Feuer breitete sich von der Garage nach oben aus auf die daneben stehenden Wohnhäuser. Hier musste verhindert werden, dass die Flammen gänzlich auf die beiden angrenzenden Wohnhäuser übergriffen. Gleichzeitig aber mussten die Einsatzkräfte auch weitere benachbarte Wohnhäuser im Auge behalten. Mit der Drehleiter wurde dann das Feuer von oben kontrolliert.
Als sich die Rauchschwaden verzogen hatten, konnte schließlich die eigentliche Brandursache ermittelt werden. In der Garage soll eine Gasflasche dazu genutzt worden sein, um ein Essen zu erhitzen. Vermutlich durch einen Dichtungsfehler entwich dadurch unkontrolliert Gas, die Flasche entleerte sich und die Flammen breiteten sich aus. Schäden wurden dann auch an einem angrenzenden Wohnhaus in der Limburger Straße entdeckt. Hier zerstörte die Hitze die Fenster-Jalousien, und auch die Außenwand des Gebäudes wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Während der Löscharbeiten wurde eine Fahrspur der Limburger Straße komplett in diesem Bereich gesperrt. Dadurch entstand in beiden Richtungen ein Rückstau, der sich erst mit Beendigung der Löscharbeiten auflöste.
Bild: Auch die Drehleiter kommt zum Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Wohnhäuser zu verhindern. Fotos: Klaus-Dieter Häring
Bild: In dieser Garage soll das Feuer durch eine Gasflasche entstanden sein. Fotos: Klaus-Dieter Häring
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