BAD CAMBERG (pp). Ein Sattelzug, beladen mit einem Überseecontainer eines großen Kurierdienstes, ist in der Nacht zum Dienstag auf der A3 zwischen Bad Camberg und Limburg Süd in die Mittelschutzplanke geprallt ...
Der Lkw blieb entgegen der Fahrtrichtung auf der linken und mittleren Spur der dreispurigen Autobahn stehen. Die Polizei sucht Zeugen, denn ein schwarzes Auto soll den Laster geschnitten haben. Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten bildete sich ein Stau von rund drei Kilometern. Der Fahrer, ein 60-jähriger Lkw-Fahrer aus Weißrussland, wurde leicht an der Schulter verletzt. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus.
Der Polizei berichtete der Mann, er sei von einem schwarzen Auto geschnitten worden und habe daraufhin das Steuer verrissen. Die Zugmaschine wurde durch den Aufprall in die Schutzplanke nach hinten gedreht und verkeilte sich mit dem Auflieger. Ein Bergungsdienst zog das Gespann gerade, drehte es in Fahrtrichtung und schleppte es von der Unfallstelle weg. Die Autobahnmeisterei kümmerte sich um weitere Schäden. Die Feuerwehr Bad Camberg nahm auslaufende Schadstoffe auf. Außerdem pumpten die freiwilligen Helfer rund 750 Liter Kraftstoff ab. 15 Einsatzkräfte waren gut zweieinhalb Stunden beschäftigt, berichtet der Einsatzleiter, Stadtrandinspektor Rudolf Meuth. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefon 0611-3454140 bei der Polizeiautobahnstation Wiesbaden zu melden.
Bild: Der Sattelzug ist in die Mittelleitplanke der A3 zwischen den Anschlussstellen Bad Camberg und Limburg Süd geprallt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Camberg beseitigt Schadstoffe und birgt rund 750 Liter Kraftstoff. Foto: Feuerwehr Bad Camberg
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