MERENBERG (red). Anspruchsvolles Jahr: In der gemeinsamen Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins 1902 der Freiwilligen Feuerwehr Merenberg und der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Merenberg berichtete die 1. Vorsitzende Kornelia Beck über die Ereignisse des zurückliegenden Jahres ...
Die Merenberger Feuerwehr blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück
Vor allem die beiden Großbrände in Löhnberg und Merenberg-Rückershausen haben die Kameradinnen und Kameraden in Atem gehalten.
Wehrführer Mario Leuninger blickte auf das Jahr der Einsatzabteilung der Feuerwehr Merenberg zurück. Zurzeit besteht die Merenberger Feuerwehr aus 38 Einsatzkräften. Es gab Türöffnungen, Unterstützung des Rettungsdienstes sowie Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Das Jahr 2025 war geprägt durch größere Brandereignisse in Allendorf, einen Gebäudebrand in Hadamar-Niederweyer, den Brand des Pfannerhofs in Löhnberg, des Sägewerks in Rückershausen sowie eines Wohnhausbrands in Merenberg. Die beiden Großbrände in Löhnberg und Rückershausen ereigneten sich innerhalb von zwei Tagen.
Die Einsatzabteilung war auch bei der Suche nach dem in Weilburg im März vermissten Pawlos dabei, die leider erfolglos verlief.
Insgesamt wurden im Jahr 2025 1.500 Einsatzstunden geleistet.
Besonderes gefreut haben sich die Kameradinnen und Kameraden über das neue Löschfahrzeug STLF 20, das im Februar in Dienst gestellt worden ist.
Für Übungen und Ausbildung haben die Einsatzkräfte rund 2800 Stunden investiert – neben den unzähligen Stunden, die in der Atemschutzwerkstatt verbracht wurden. Diese musste jedoch am 31. Dezember ihren Dienst quittieren, da sie aus prüftechnischer Sicht nicht mehr betrieben werden kann.
Sorgen bereitet der Nachwuchsmangel
Auch das Thema Jugendfeuerwehr gehört zu den zurzeit wichtigen Themen der Einsatzabteilung. Das Betreuungspersonal hat sich besondere Mühe gegeben und mit großem Einsatz versucht, Kinder für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen, allerdings nicht sehr erfolgreich. Die Feuerwehr hofft, dass sich künftig mehr Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren ein Engagement vorstellen können. Interessenten können die Vorstandsmitglieder ansprechen, ebenso die Betreuer André Dienst, Selina Graf und Robin Weimar.
Im Anschluss an das Grußwort des Gemeindebrandinspektors Lars Hoffmann schlossen sich die Ehrungen verdienter langjähriger Mitglieder an: André Dienst, Michael Einig, Christopher Herzberg, Heike Stroh, Winfried Stroh, Andreas Velte, Marco Wagner (alle 25 Jahre), Michael Herzberg, Holger Hoffmann, Thomas Hoffmann, Michael Späth, Michael Stoll, Jochen Weber (alle 40 Jahre), Dieter Kuhmann, Klaus-Dieter Lippert, Klaus-Dieter Stoll (alle 50 Jahre), Manfred Rau (60 Jahre) und Dieter Schäfer (65 Jahre).
Mario Leuninger ehrte zudem die beiden aktiven Einsatzmitglieder Michael Späth und Jochen Weber für ihre 40-jährige aktive Einsatzbereitschaft.
Zu Beginn hatte Vorsitzende Kornelia Beck an die Veranstaltungen im Jahr 2025 erinnert – angefangen mit der Weihnachtsbaumsammlung. Zudem fand ein Tag der offenen Tür mit dem Thema „Schall und Rauch“ statt, der 9. Merenberger Burg Run mit 23 Mannschaften und zehn Einzelläufern sowie im November das Schlachtfest. Zudem stellten die Kameraden beim Volkstrauertag im November eine Ehrenwache auf dem Friedhof in Merenberg.
Auch der Frauenstammtisch war 2025 wieder aktiv.
Der Verein hat zurzeit 251 Mitglieder. Kornelia Beck hob die ehrenamtliche und vor allen Dingen unentgeltliche Einsatzbereitschaft der Einsatzabteilung hervor, die bei jedem Wetter, zu jeder Tages- und Nachtzeit, für ihre Mitmenschen da ist und nicht selten auch ihre eigene Gesundheit auf Spiel setzt, um anderen Menschen zu helfen.
Bild: Ehrungen bei der Feuerwehr: Marcel Nonnweiler (2. Vorsitzender), Klaus Ludwig (Kassierer), Nadine Lefévre (Schriftführerin), Michael Späth (40 Jahre), Manfred Rau (60 Jahre), Jochen Weber (40 Jahre), André Dienst (25 Jahre), Kornelia Beck (1. Vorsitzender), Michael Stoll (40 Jahre) und Mario Leuninger (Wehrführer). Foto: Feuerwehr Merenberg
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