BAD CAMBERG-WÜRGES (pp). Der Holzschuppen steht in lodernden Flammen, 40 Einsatzkräfte der Bad Camberger Feuerwehren rücken aus, können ein Übergreifen auf das benachbarte Haus verhindern und retten Bewohner aus dem Gebäude ...

Parallel läuft am Montagmittag die Brandbekämpfung. Ein Trupp geht unter Atemschutz zur Sicherung in das Wohngebäude in der Würgeser Gartenstraße, berichtet Stadtbrandinspektor Rudolf Meuth.

Fensterscheiben zur angrenzenden Wohnung bersten, ein Motorrad, das am Schuppen steht, wird beschädigt. Nach dem Löschen öffnen die freiwilligen Helfer die Fassadendämmung des Wohnhauses und löschen die verbliebenen Glutnester gezielt ab. Nach dreieinhalb Stunden ist alles geschafft.

Die Polizei schätzt den Schaden auf ungefähr 23.000 Euro. Die Brandursache ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Einsatzleiter Rudolf Meuth ist zufrieden mit den Abläufen, hat in diesem Zusammenhang aber eine grundsätzliche Bitte, um die Bevölkerung zu sensibilisieren: Hydranten und dazugehörige Hinweisschilder sollten stets freigehalten werden. Schnee, Eis, Laub oder parkende Autos kosten im Brandfall wertvolle Sekunden. Anwohner werden gebeten, Hydranten auf ihrem Grundstück oder im direkten Umfeld von Bewuchs zu befreien und im Winter freizuschaufeln, um eine schnelle Wasserentnahme sicherzustellen.

Der Schuppen war nicht zu retten, ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus in Würges konnte aber verhindert werden. Foto: Feuerwehr Bad CambergBild: Der Schuppen war nicht zu retten, ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus in Würges konnte aber verhindert werden. Foto: Feuerwehr Bad Camberg

logo wtHinweis: Verwendung der Artikel mit freundlicher Genehmigung von mittelhessen.de.

 

 

 


Zurück