Hünfelden-Kirberg. Geschicklichkeit, Können und Schnelligkeit waren gefragt: 140 Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Limburg-Weilburg haben sich gestern am Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren in Kirberg beteiligt ...

Nach dem Ende der Übung nahmen die Jugendlichen, hier eine Mädchengruppe, sofort den Helm ab.Bild: Nach dem Ende der Übung nahmen die Jugendlichen, hier eine Mädchengruppe, sofort den Helm ab.

Kreisentscheid - 140 Jugendliche nehmen am Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren teil

Von HELMUT VOLKWEIN

14 Jugendfeuerwehren haben am Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen am Kreisentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren auf dem Sportgelände Kirberg teilgenommen. Ausrichter war die Freiwillige Feuerwehr Kirberg. Insgesamt stellten sich rund 140 aktive Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren den Herausforderungen. Der Feuerwehrverband Wetzlar-Limburg-Weilburg stellte 16 Wertungsrichter und ein fünfköpfiges Auswertungsteam von der Kreisjugendfeuerwehrleitung.

Mit drei Strahlrohren

Der Wettbewerb bestand aus einer Löschübung und einem 400-Meter-Staffellauf. Jede Mannschaft wurde aus einer Löschgruppe (neun Jugendfeuerwehrleute) und einem Ersatzmann gebildet. Im A-Teil wurde ein Löschangriff simuliert, bei dem die Jugendlichen mit drei Strahlrohren als Trockenübung ausrücken mussten. Bei der Wasserentnahme wird alle zwei Jahre zwischen offenem Gewässer und Unterflurhydrant gewechselt. Je nachdem, welche Wasserentnahmestelle bei einem Wettbewerb benutzt werden soll, verändert sich das Zeitlimit, das die Jugendfeuerwehrmannschaften einhalten müssen, von sechs Minuten (Hydrant) auf sieben Minuten (offenes Gewässer). Sollte die Gruppe langsamer sein, bekommt sie für jede Sekunde einen Punkt abgezogen. Jede Gruppe beginnt mit 1000 Punkten, die sich im Verlaufe des Wettbewerbs reduziert. Auch Fehler führen zu Punktabzügen. Weiterhin gehört zum Teil A eine Übung, bei der es darum geht, vier Knoten und Stiche so schnell wie möglich korrekt zu knüpfen. Für jede Sekunde, die die Gruppe hierfür benötigt wird ihr ebenfalls ein Punkt abgezogen.

Im Teil B mussten die Gruppen einen 400-Meter-Staffellauf mit Hindernissen absolvieren. Da es hier um Tempo geht, ist dies häufig der entscheidende Teil des Wettbewerbs. Die Läufer mussten unter anderem einen 15 Meter langen C-Druckschlauch aufrollen, über einen Balken laufen sowie möglichst schnell Handschuhe, Helm und Koppel anziehen. Auch galt es, ein C-Strahlrohr mit einem C-Druckschlauch zusammenzukuppeln und an dem Strahlrohr einen doppelten Ankerstich mit Halbschlag binden. Der letzte Läufer schließlich musste einen Feuerwehrleinenbeutel werfen und durch das Ziel laufen. Angesichts der hohen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit.

Bei der Bewertung des B-Teils erhielt die Gruppe 400 Punkte. Überschreitet die Gruppe die individuelle Sollzeit, die in Abhängigkeit vom Durchschnittsalter der Gruppe feststeht, wird für jede Sekunde der Überschreitung ein Punkt abgezogen. In die Wertung einbezogen wurde auch das Verhalten während des Wettbewerbs.

Die jeweils Ersten der Staffelwertung, der Gruppenwertung und der Mädchengruppen-Wertung nehmen im September am Landesentscheid in Hungen teil. Dies sind: Kirberg I, Kirberg IV und die Mädchen aus Kirberg. Auf Platz zwei der Gruppenwertung kam Obertiefenbach, gefolgt von Niederselters. Zweiter der Staffeln wurde Kirberg III, gefolgt von Werschau. Außerdem nahmen teil: Kirberg II, Waldhausen, Niederscheid und Weilmünster. Staffeln kamen außerdem aus Hünfelden und Niederselters.

Wettbewerbsleiter und Organisator Arndt Peußer war seit den frühen Morgenstunden im Einsatz und dankte den zahlreichen fleißigen Helfern, unter ihnen Mitglieder des TSV Kirberg, auf dessen Anlage der Wettbewerb stattfand. Die Mütter der Jugendfeuerwehrleute und andere Spender hatten für Kaffee und Kuchen gesorgt.

In dicker Feuerwehrkleidung und mit Helm wurde den jugendlichen Akteuren bei strahlendem Sonnenschein während des Löschangriffs alles abverlangt.Bild: In dicker Feuerwehrkleidung und mit Helm wurde den jugendlichen Akteuren bei strahlendem Sonnenschein während des Löschangriffs alles abverlangt.

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

 


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