Hadamar-Niederhadamar. Die Freunde von deftiger Hausmannskost kamen bei der 14. Auflage des Niederhadamarer Schlachtfestes voll auf ihre Kosten. Und auch die Aktiven der Feuerwehr wurden wieder belohnt – mit einem Besucheransturm ...

Viele Besucher beim Schlachtfest der Jugendfeuerwehr

VON KLAUS-DIETER HÄRING

Da, wo normalerweise die tiefen Motoren von Einsatzfahrzeugen brummen, war am vergangenen Samstag das Klappern von Tellern und Essgeschirr zu hören. Und da, wo sich normalerweise der Geruch von Einsatzkleidung ausbreitet, kroch am Samstag das Aroma von Sauerkraut und frischen Rippchen in die Nase. Es war wieder Schlachtfest der Jugendfeuerwehr bei der Niederhadamarer Truppe angesagt, das sich in den 14 Jahren seines Bestehens zu einem Publikumsmagneten entwickelt hat.

Vor 14 Jahren gab es auf der Niederhadamarer Kirmes als Hauptgewinn keinen Hammel, sondern ein Ferkel. Dieses Ferkel wuchs zu einem stattlichen Schwein heran und wurde, nachdem noch ein zweites Schwein angeschafft wurde, geschlachtet und ein damals noch kleines Schlachtfest arrangiert. Dies war der Startschuss für eine Veranstaltung, die nun schon seit 14 Jahren fest im Terminkalender bei Freunden von deftigen Schlachtprodukten zu finden ist.

Reibungsloser Ablauf

Schon früh waren die vielen Tische im Feuerwehrgerätehaus „und erstmals auch im Schulungsraum“ bis in den letzten Winkel besetzt. Daher war Wehrführer Mathias Dietz zufrieden, hat er doch viele freiwillige Helfer aus allen Abteilungen in seinen Reihen, die einen reibungslosen Ablauf garantierten.

Dies fing schon in der vergangenen Woche an. „Da haben wir bei der Familie Müller Hausschlachtung in der Wurstküche der Familie gehabt“. Dies bedeutete für die Helfer, auf das Kommando von Metzgermeister Jürgen Sprenger zu hören, der für die Zubereitung der vielen Speisen und Wurstwaren verantwortlich zeichnete.

In diesem Jahr wurden zwölf Schweine für das Fest geschlachtet. Nach dem Schlachten ging es daran, die Rippchen, Wellfleisch und die verschiedenen Wurstsorten wie Schweinemett, Leberwurst, Presskopf, Blutwurst und Mettwurst für das Schlachtfest herzustellen und dann auf die verschiedenen Verkaufsstellen bei der Feuerwehr zu verteilen.

Wurst für den Heimweg

Hier gab es gleich zwei Hauptverkaufsstellen. Bei der ersten gab es die Speisen, die an Ort und Stelle verzehrt wurden. Auch hier bildete sich schnell eine lange Menschenschlange, die sich für die „Schlachtplatte frisch aus dem Kessel“ oder aber bei den angebotenen Rippchen mit Kraut und Brot anstellten. An der Verkaufsstelle zwei gab es die Waren für den Heimweg. Denn wer lieber die leckeren Speisen im eigenen Esszimmer genießen wollte, der ließ sich die vielen Speisen einpacken.

So wie beispielsweise Berthold Weikert, der mit einer Milchkanne in der Hand vorbei kam, um sich leckere Wurstsuppe zu holen. Als dann der Hauptansturm vorbei war, hatten auch die Feuerwehraktiven Zeit, um Luft zu holen und den eigenen Hunger zu stillen. Emilie Feickert war da indes noch ein wenig zurückhaltend. Für sie stand noch nicht fest, ob sie sich den Presskopf schmecken lassen würde. Bei dem jungen Mädchen aus der Jugendfeuerwehr herrschte eher Skepsis gegenüber diesem Angebot vor, und auf die Frage, ob ihr eine Schlachtplatte schmecken würde, kam ein zaghaftes: „Es geht so.“ Ihren Einsatz schmälerte das nicht. Sie war trotzdem mit Feuereifer dabei und sorgte dafür, dass die Besucher immer frische Getränke hatten.

Und auch am Ende der Veranstaltung hatte Wehrführer Mathias Dietz wieder eine passable Mannschaft parat, die wie beim Aufbau erneut dafür sorgte, dass am Ende wieder Platz für die Einsatzfahrzeuge da war. Und Sonja Müller freute sich auf die Aussicht, dass eine Abteilung dafür sorgt, dass auch ihre Wurstküche wieder in einen normalen Zustand gebracht wird. Dies sicherte ihr der Niederhadamarer Wehrführer spontan zu.

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

 


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